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      Fördergruppe
Die sonderpädagogische Fördergruppe entstand aus der Zusammenarbeit mit der Grundschule Kutenhausen in Minden.
An dieser Schule werden überdurchschnittlich viele Kinder mit Entwicklungsverzögerungen im sozialen und emotionalen Bereich sowie im schulischen Lernen beschult. In der Gruppe werden bis zu 8 Schülerinnen und Schüler zielgleich unterrichtet.
Mit der Einrichtung des sonderpädagogischen Fördergruppe verfolgen wir diese Ziele:
Die Kinder mit entsprechendem sonderpädagogischen Förderbedarf sollen in ihrem sozialen Umfeld bleiben.
Durch die räumliche Nähe zur Regelschule und die Berührungspunkte im Hinblick auf Unterricht und schulische Aktivitäten soll die angestrebte Integration erleichtert werden, bzw. eine Aussonderung verhindert werden.
Die Kinder sollen möglichst so gefördert werden, dass bis zum Übergang an die weiterführenden Schulen kein Förderbedarf mehr besteht.
Es soll Lern- und Verhaltensstörungen in der Grundschule vorgebeugt werden.
Die Einbeziehung des Kollegiums in die sonderpädagogische Arbeit soll eine Sensibilisierung für Kinder mit Förderbedarf bewirken und zu einer Erweiterung der Handlungsperspektiven führen.
      Dazu haben wir uns organisatorische Rahmenbedingungen geschaffen
Die Schüler der Gruppe verbleiben in ihrem Klassenverband, werden also integrativ beschult. Sie nehmen dadurch am Schulleben in allen Bereichen gleichberechtigt teil.
Die Sonderpädagogin fördert die Kinder
im gemeinsamen Unterricht
in Einzelarbeit
in Kleingruppen
Bei Entscheidungen, die die Klassenstärke der Integrationsklassen betreffen, soll die Anzahl der Integrationskinder berücksichtigt werden.
Im Unterrichtsplan sollte Raum für Teamabsprachen sein, z.B. eine regelmäßige Besprechungsstunde.
      Folgende Maßnahmen können für die oben genannten Kinder eingesetzt werden:
Sozialtraining zum Aufbau eines stabilen Selbstwertgefühls
Entwicklung von Konfliktlösestrategien
Positive Interventionsstrategien
Entspannungsübungen zur Erhöhung der Konzentrationsfähigkeit
Wahrnehmungsübungen (psychomotorische Übungen)
Verhaltensmodifikatorische Ansätze
Logische Folgen und geeignete Sanktionen bei Regelverstößen
Fördermaßnahmen in den Schulfächern zur Verbesserung der Schulleistung, Leistungsförderung
Regeln und Rituale im Schulalltag erarbeiten
Erfüllen von Mindestanforderungen entsprechend den Richtlinien
Bearbeitung von aktuellen Konflikten, Streitschlichtung
      Wichtiger Baustein ist die Kooperation der Sonderpädagogen mit den Grundschullehrern
Regelmäßiger Austausch zwischen KlassenlehrerIn und Sonderpädagogin (ggf. FachlehrerIn) über:
Hinterfragen der Unterrichtskonzeption (z.B. Organisationsformen), bezogen auf die pädagogischen Maßnahmen
      Ein grundlegender Baustein ist die Elternarbeit
Es findet ein regelmäßiger Kontakt zum Elternhaus statt. Informationen über Förderpläne und Hilfepläne werden weitergegeben.
Bei auftretenden Problemen sucht der /die LehrerIn den Kontakt zum Elternhaus.
Maßnahmen werden nach gemeinsamer Absprache ergriffen
Gemeinsame Beratungen z.B. über Aufnahme eines Kindes in die Fördergruppe oder Einleitung des AO-SF
Beratungen am "Runden Tisch" in Verbindung zur Netzwerkarbeit. Nötig sind Kontakte zu begleitenden sozialen Diensten, zu vorschulischen Institutionen und weiterführenden Schulen
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